Chronik

Quelle: Chronik der Freiwilligen Feuerwehr von Gunter Siebert

Datum Ereignis
01.01.2013 Die bisherigen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Vogtland, Cossengrün, Schönbach und Hohndorf mit den Ortsteilen Leiningen, Gablau, Tremnitz und Pansdorf, werden in die Stadt Greiz eingegliedert.
07.12.2012 Die Wehr erhält einen neuen Einsatzleitwagen (ELW 1) im Wert von ca. 70.500 Euro. Durch das Land Thüringen wurden dafür Fördermittel in Höhe von 25.000 Euro bereit gestellt
04.08.2011 Mit der Brandstiftung durch Kinder im ehemaligen Greizer Theater setzte sich im August die Reihe von Brandstiftungen kleineren und größeren Ausmaßes in leer stehenden Objekten, bis zur Ergreifung der Brandstifters, fort. Genannt sei hier nur eine ehemaligen Greika-Immobilie in Mohlsdorf, wo die Wehr zweimal mit zum Einsatz kam, einer landwirtschaftlichen Lagerhalle, ebenfalls in Mohlsdorf, die ehemalige Gaststäte „Fischerklause“ mit angrenzender Turnhalle oder der Dachstuhl des Gebäudes im ehemaligen Freia-Gelände
29.06.2011 Inbetriebnahme einer auf dem Dach der Fahrzeughalle installierten Photovoltaikanlage, die von der Greizer Energieversorgung und 15 Kunden finanziert wurde mit Einspeisung in das öffentliche Netz
01.07.2010 Mit einem Brand einer Lagerhalle mit Hanfstroh im ehemaligen Betrieb Canatex gibt es eine erneute Brandstiftung. Der Gestank des brennenden Hanfstrohs liegt über ganz Greiz.
16.09.2009 Größerer Dachstuhlbrand in einem leer stehenden Wohnhaus in der Bruno-Bergner-Straße mit mehrtägiger Sperrung der Bundesstraße
16.05.2009 Im Rahmen der 800-Jahr Feierlichkeiten unserer Stadt und des 12. Thüringentages in Greiz unter dem Motto „Greiz hat Reiz“ fand im Schlossgarten eine Technikausstellung und Vorführungen mit alter und neuer Technik durch die Freiwillige Feuerwehr und den Feuerwehrverein statt
26.02.2009 Einweihung der neu sanierten Rettungsleitstelle in Gera nach einem mehrwöchigen Testlauf. Die Leitstelle ist seit 1992 mit für den Landkreis Greiz und damit auch für die Stadt Greiz zuständig
17.12.2008 Die Wehr erhält einen neunsitzigen MTF im Wert von 43.500, 00 Euro
24.05.2008 Erste komplexe Katastrophenschutzübung in Thüringen auf dem Gelände der Greizer Wehr zum Zusammenwirken zwischen Feuerwehr und Sanitätsdienst mit vielen leicht- und schwerverletzten Personen mit gleichzeitiger Kontamination
05.02.2008 Neubekanntmachung des ThürBKG mit Wirkung vom 01.01.2008
18.01.2007 Der Sturm „Kyrill“ zieht über Greiz und verursacht zahlreiche Schäden. Am schwersten betroffen war das Dach des Wohnheimes „Carolinenfeld“
21.12.2006 Beschlussfassung des Thüringer Landtages über das Brand- und Katastrophenschutzgesetz (ThürBKG), welches wegen Klärung der Finanzierung frühesten 2008 in Kraft treten kann
2006 Ausgehend von einem schweren Unfall eines Löschfahrzeuges auf dem Weg zu einer Übung wird festgelegt, dass bei Alarmierungen zu Übungen darauf hinzuweisen ist, dass es sich um eine Übung handelt
12.10.2004 Dachstuhlbrand in einem historischen Greizer Haus in der Burgstraße 8/ Ecke Marktstraße
29.04.2004 Großbrand in der Firma Canatex (ehemals Papierfabrik)
22.11.2003 Schlüsselübergabe nach Fertigstellung der Rekonstruktion der Altbausubstanz des Gerätehauses
21.08.2003 Abnahme der Außenanlagen des Objektes der Freiwilligen Feuerwehr
21.06.2003 Veranstaltungen zum 140-jährigen Jubiläum der Wehr
24.08.2002 Feierliche Schlüsselübergabe für die neue Fahrzeughalle
18.08.2002 Marschbefehl für 5 Kameraden mit dem Katastrophenschutz-Zug nach Dessau-Ost zur Unterstützung der dortigen Kräfte bei der Bekämpfung des Jahrhunderthochwassers
21.09.2001 Richtfest der neuen Fahrzeughalle
März 1999 Die Wehr erhält einen Gefahrengutwagen GW-G3
Sept. 1998 Ein neues Löschfahrzeug LF 16/12 wird in Dienst gestellt
30.01.1997 Übergabe einer neuen Drehleiter DLK 23/12 an die Wehr
23.10.1996 Ein Löschfahrzeug LF 16-TS, welches im August als Leihgabe übergeben wurde, wird übereignet
01.07.1995 Nach technischer Erneuerung der Einsatzzentrale wird diese im 24- Stunden-Dienst besetzt
15.12.1995 Übernahme eines TLF 16/25
Jan. 1995 Die Alarmierung bei Notfällen wird vom Landratsamt auf die Leitstelle Gera umgestellt
26.03.1994 Übergabe eines neuen Einsatzleitwagens
19.06.1993 Vorführung zum 130-jährigen Bestehen der Wehr
07.01.1992 Mit eigenen Gesetzen zum Brandschutz im Land Thüringen werden alle diesbezüglichen Rechtsvorschriften aus DDR-Zeiten, soweit sie übergangsweise anzuwenden waren, aufgehoben
01.01.1992 Die Satzung der Stadt Greiz zur Erhebung einer Feuerschutzabgabe tritt Kraft und wird ab 1995 außer Kraft gesetzt, da diese am 24.01.1995 vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig erklärt wurde
1991 Im Gerätehaus werden neue Rolltore eingebaut und die Heizung auf Erdgas umgestellt. Die Wehr wird zur Alarmierung auf Piepser umgerüstet, damit muss nicht mehr immer die Sirene benutzt werden
18.04.1991 Ein Rüstwagen RW 3 von der Stadt Homburg erhalten, damit stand erstmals Technik zur Menschenrettung aus Fahrzeugen zur Verfügung
21.12.1990 Einweihung des „Florianstübchen“, dass im ehemaligen Schlauchlager des Gerätehauses durch Kameraden mit Unterstützung der Brauerei Nothaft aus Marktredwitz geschaffen wurde
Sept. 1990 Mit Auflösung der Abteilungen Feuerwehr übernimmt die Freiwillige Feuerwehr das gesamte Objekt, welches in Folge wieder in das Eigentum der Stadt Greiz zurück überführt wird
1990 Erstmalige Bildung einer Jugendfeuerwehr
03.08.1990 Gründung des Vereins „Freiwillige Feuerwehr e.V.“
22.07.1990 Mit dem Gesetz der Volkskammer der DDR über die Einführung der Länder kommt Greiz zum Land und späteren Freistaat Thüringen
Mai 1990 Nach Ermittlung des Brandstifters konnte die Freiwillige Feuerwehr aufatmen nachdem sie seit Juni 1989 durch 44 Brandstiftungen in Atem gehalten wurde
Dez. 1989 Mit Öffnung der Grenzen am 09. November erste Kontakte zur Freiwilligen Feuerwehr in Marktredwitz
30.12.1988 Gemäß Grundsatzentscheidung des Ministers des Innern und Chefs der der Deutschen Volkspolizei wird das Kommando Feuerwehr in Greiz aufgelöst und die Technik fast überwiegend an die Freiwillige Feuerwehr Greiz übergeben. (Greiz und Saalfeld waren im Bezirk Gera noch die einzigen Kreisstädte unter 100.000 Einwohnern mit einem Kommando Feuerwehr) Damit konnte die Freiwillige Feuerwehr in ihr ursprüngliches Domizil zurückkehren. Das Objekt musste man sich jedoch mit der Abteilung Feuerwehr des Volkspolizeikreisamtes teilen.Zur Lösung der Aufgaben und Wartung der Technik wurden 4 Kameraden hauptamtlich durch die Stadt Greiz eingestellt.
Juni 1988 Schauvorführung und Festveranstaltung zum 125-jährigen Jubiläum
1972 Die Freiwillige Feuerwehr erhält ein neues LF 16 W 50
01.07.1966 Gemäß der neuen Statuten für die örtlichen Brandschutzorgane von 1965 wird Greiz ein eigener Wirkungsbereich mit der Freiwilligen Feuerwehr Greiz und den Kommandostellen Raasdorf, Caselwitz, Kurtschau, Moschwitz, Gommla, Untergrochlitz, Rothental und Dölau
29.09.1062 Großübung und Festakt im Kulturhaus der Papierfabrik zum 100-jährigen Bestehen der Wehr (ein Jahr zu zeitig gefeiert)
1959 Die Freiwillige Feuerwehr erhält in der August-Bebel-Strasse 18 mit Garage und Räumen im Hinterhaus ein neues Domizil
14.01.1959 Erlass der Statuten der Freiwilligen Feuerwehren durch den Ministerrat der DDR
18.01.1956 Mit dem Brandschutzgesetz der DDR werden die Freiwilligen Feuerwehren wieder den örtlichen Räten unterstellt
1955 Mit Befehl 13/55 des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei wird die Einmannleitung der Feuerwehren aufgehoben und die kollektive Leitung (Wehrleiter und Stellvertreter) festgelegt. Integration der Freiwilligen Feuerwehren in den Luftschutz.
12.07.1954 Mit einem Pegel von 1,70 m erreicht die Elster nach tagelangen Regen ihren Höchststand und damit auch das schlimmste Hochwasser in der Stadt
1952 Verwaltungsreform mit Auflösung der Länder und Bildung von Bezirken Greiz gehört zum Bezirk Gera. Die bisherigen Kreisgrenzen werden geändert. Zum Kreis Greiz kommt die ehemals sächsische Stadt Elsterberg und Fraureuth kommt nach Sachsen.
01.01.1950 Die bisher vom Land Thüringen finanzierten hauptamtlichen Kräfte werden Angehörige der Deutschen Volkspolizei und bilden mit der vorhandenen Technik das Kommando Feuerwehr. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Greiz verblieb als Fahrzeug nur noch ein LF 15. Gab es anfangs noch gemeinsame Ausbildung so musste mit dem weiteren Ausbau des Objektes und dessen Übergang zum Ministerium des Innern die Freiwillige Feuerwehr dieses verlassen und findet Unterkunft in einer Garage unter der Kinder- und Jugendbücherei hinter dem Haus der Jugend (zwischenzeitlich abgerissen).
19.11.1948 Mit dem neuen Gesetz über das Feuerlöschwesen werden die Feuerwehren direkt dem Innenministerium des Landes Thüringen unterstellt.
05.11.1947 Der Thüringer Landtag beschließt das Gesetz über das Feuerlöschwesen. In Greiz ist eine Berufsfeuerwehr zu bilden. Es sind 14 hauptamtliche Kräfte vorhanden, sie sind mit verantwortlich für das Fahren des städtischen Kranken- und Leichenwagens
1946 Mit der Neuorganisation des Feuerlöschwesens in Thüringen wird ein Landesbrandschutzamt gebildet. In Greiz findet die erste große Rettungs- und Angriffsübung nach dem Krieg statt.
19.11.1945 Gemäß Berichterstattung vor der sowjetischen Kriegskommandantur hat die Feuerwehr 4 hauptamtliche Kräfte, 50 Mitglieder und 98 Mitglieder in den Ortsteilen
17.04.1945 Greiz wird von amerikanischen Truppen besetzt, die am 01. Juli im Rahmen der Beschlüsse von Teheran und Jalta von sowjetischen Truppen abgelöst werden
25.11.1939 Mit der 3. Durchführungsverordnung zum Gesetz über das Feuerlöschwesen (Organisation der Freiwilligen Feuerwehr) erlangt die Auflösung aller Vereine und Verbände der Feuerwehr Gesetzeskraft.
1939 Anschaffung einer Drehleiter KL 26 von Magirus
23.11.1938 Das Reichsgesetz über das Feuerlöschwesen wird erlassen und die Freiwilligen Feuerwehren werden zur Hilfspolizeitruppe
22.05.1938 Der Chef der Ordnungspolizei SS-Obergruppenführer und General der Polizei Daluege erklärt die Auflösung aller Verbände der Feuerwehr
1937 Die Freiwillige Feuerwehr wird Hilfskorps der Polizei
30.06.1937 Der langjährige Führer der Freiwilligen Feuerwehr, Stadtbaudirektor Hüfner muss mit Erreichung des 60. Lebensjahres ausscheiden. Er leitete seit 1919 die Wehr.
01.04.1937 Gründung des Thüringer Feuerwehrverbandes als Körperschaft des Öffentlichen Rechts
16.02.1937 Umbildung des bisherigen Kreisverbandes Greiz in einen Greizer Stadtkreisverband und einen Kreisverband Greiz-Land mit Sitz in Zeulenroda
01.01.1937 Auflösung des Thüringer Feuerwehrverbandes im Zuge der Regelung zur Bildung der Feuerlöschpolizei, Branddirektor Hüfner wird Ehrenmitglied
01.08.1935 Einführung des Führerprinzips in den Thüringer Feuerwehren
1931 Anschaffung eines Anhängertransportwagens Modell „Greiz“ von der Firma Köbe aus Luckenwalde
19.09.1928 19.9.1928 Einweihung Um-und Erweiterungsbau des Gerätehauses mit Wohnhaus
13.10.1925 13.10.1925 Anschaffung einer Automobilspritze Modell „Greiz“ mit 1250 l/Min. und einer Anhängerspritze mit 1000 l/Min. Förderleistung um schneller die Ortsteile erreichen zu können, da ein Pferdevorspann zu viel Zeit benötigt
01.10.1925 1.10.1925 Einstellung von 2 hauptamtlichen Kräften zur Betreuung der Technik
29.08.1924 Der Kommandant, Branddirektor Hüfner, bisher Ausschussmitglied, wird als Schriftführer des Thüringer Verbandes gewählt
1923/1924 Durch Industrielle der Stadt wird eine Benzinmotorspritze für Pferdebespannung von der Firma Flader angeschafft, die erst leihweise und 1924 als Geschenk übergeben wird
1922 1922 Durch Eingemeindungen der Vororte in die Stadt Greiz werden deren Feuerwehren, soweit vorhanden, Bestandteil der Greizer Wehr
01.05.1920 Der Volksstaat Reuß kommt zum Land Thüringen
17.04.1919 Wilhelm Gotzmann, Oberlehrer am Greizer Gymnasium, seit 1879 Vizekommandant, führte als solcher seit 1915, nach dem Tod des Kommandanten Hoffmann, die Freiwillige Feuerwehr, wird in den Ruhestand versetzt und gibt seine Funktion als Vizekommandant auf
04.04.1919 Nach Abdankung des Fürsten schließen sich die beiden Fürstentümer Reuß ä.L. und j.L. zum Volksstaat Reuß mit Sitz in Gera zusammen
1918 Im Rahmen der Kriegsanleihe wurde fast das ganze Stiftungskapital der Familie Graupner für die Freiwillige Feuerwehr in Höhe von 3600 Reichsmark und so manches Ausrüstungsstück aus Buntmetall gespendet
11.07.1914 Erlass eines Statutes über die Stellung von Feuerwachen bei Theater- u.a. Veranstaltungen
22.06.1913 Festlichkeiten zum 50-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr, die Familie Graupner übergibt in Gedenken an ihrem Vater, dem ersten Kommandanten, eine Stiftung. Diese wird durch einen langjährigen Gönner und die Feuerversicherungsbank Gotha um 300 Reichsmark aufgestockt.
02.11.1910 Umzug in das neue Gerätehaus in der Weberstraße/Ecke Gutenbergstraße
1910 42. Verbandstag des Thüringer Feuerwehrverbandes in Greiz,endgültiger Beitritt des Fürstentums Reuß ä.L. zum Verband
22.04.1910 Erster Lehrgang des Thüringer Feuerwehrverbandes für Feuerwehrführer in Gotha
13.11.1908 Auf dem Markt werden durch einen Brand 5 Häuser vernichtet
23.10.1903 Neukonstituierung des Reußischen Feuerwehrverbandes mit Wahl von Brandmeister Rolle aus Stublach b. Gera als Vorsitzenden sowie der Ober- und Unterländischen Verbände Reuß j.L. und des Bezirksverbandes Reuß ä.L. mit neuen Statuten
12.10.1902 Durch einen Brand in der Marktstrasse werden 12 Häuser zerstört und dadurch 29 Familien obdachlos
1901 Erweiterung der Feuermeldeschiene auf 5 Linien mit 32 Meldestellen
1899 Durch die Reichspostverwaltung wird auf Miete eine Feuerschiene mit 14 Feuermeldestellen errichtet
15.04.1898 In der Brückenstraße werden durch ein Feuer 5 Häuser zerstört
1898 Es gibt 3 Telefonanschlüsse und eine Feuerklingelleitung von der Polizeiwache zum Rathaus und in 20 Wohnungen
18.08.1897 Erste Übung mit der neu angeschafften 18 m Maschinenleiter von Magirus in Ulm
11.07.1896 IX. Verbandstag der Reußische Feuerwehrverbandes in Greiz
1895 Der Greizer Kommandant H.P. Hoffmann wird Mitglied des Ausschusses des Thüringer Feuerwehr Verbandes
um 1895 Beitritt des Bezirksverbandes Reuß ä.L. zum Thüringer Feuerwehr Verband
28.10.1893 Mit der Bestätigung einer neuen Feuerlöschordnung für die Stadt Greiz durch Heinrich XXII. werden alle bisherigen Bestimmungen neu erlassen und erstmalig Feldachselstücke für Chargirte eingeführt
1890 Anschaffung einer fahrbaren Leiter von Magirus in Ulm
24.06.1888 25-jähriges Jubiläum der Wehr
24.06.1888 Gründung eines Reußischen Feuerwehr Verbandes auf Initiative des Kommandanten Ernst Schieblich aus Zeulenroda
1887 Projektierung einer Telefonleitung zwischen Rathaus, Spritzenhaus und Türmerwohnung
27.02.1886 Ergänzung der Statuten der Feuerwehr. Als Stellplätze bei Alarm werden festgelegt für die Freiwillige Feuerwehr das Spritzenhaus am Röhrenbrunnen und für die Pflichtfeuerwehr der Kirchplatz Alarmierung der Feuerwehr mit Glockenschlägen vom Kirchturm 3 Schläge – Feuer im inneren der Stadt 2 Schläge – Feuer im Stadtweichbild
01.07.1883 Anlässlich des 20jährigen Stiftungsfestes werden die 19 noch lebenden Gründungsmitglieder mit einer Erinnerungsdenkmünze geehrt
01.01.1883 Mitgliedschaft in einer gemeinsamen Unterstützungskasse mit den Feuer- Sozietäten Magdeburg, Sachsen, Provinz Sachsen, Halberstadt und den Regierungen von Gotha, Coburg und Reuß ä.L.
23.12.1882 Gesetz über die Einführung einer Abgabe für gemeinnützige Zwecke im Interesse des Feuerlöschwesens und der Feuersicherheit betreffend im Fürstentum Reuß ä.L.
12.04.1881 Nach jahrelanger Einreichungen von Vorschlägen zu den Statuten von 1874 und Diskrepanzen in der Wehr werden neue Statuten erlassen, die am 25.05.1881 durch Heinrich XXII. bestätigt werden
28.08.1880 12. Abgeordnetentag des Thüringer Feuerwehrverbandes in Greiz
1879 Lieferung einer 4-rädrigen Landspritze durch den Spritzenfabrikant Rohn in Greiz
1878 Errichtung von Blitzableitern auf den städtischen Gebäuden
1875 Erste Änderungsvorschläge zur Feuerlöschordnung vom Vorjahr
09.05.1874 Heinrich XXII. bestätigt eine neue Feuerlöschordnung vom 23.04.1874, nach fast 5-jähriger Erarbeitungszeit. Die Feuerwehren (Freiwillige- und Pflichtfeuerwehr) sind nach dieser Ordnung aufzulösen und als Bürgerfeuerwehr neu zu bilden. Die aktive Feuerwehr besteht aus der Freiwilligen- und der Pflichtfeuerwehr zudem gibt es eine Reserve aus weiteren Dienstverpflichteten. Die Gesamtstärke wurde auf 600 festgesetzt
12.09.1872 Anschaffung der ersten fahrbaren Schiebeleiter von der Firma Knaust in Wien
27.12.1871 1. Abgeordnetentag mit Gründung des Bezirksverbandes, Vorsitzender des Ausschusses wird Branddirektor Metzner aus Gera und Mitglied u.a. der Greizer Kommandant Graupner
14.12.1871 Vereinbarung wegen Errichtung einer Unterstützungskasse für im Feuerlöschdienst Verunglückter im Fürstentum Reuß ä.L.
12.11.1871 Beratung zur Gründung eines Bezirksverbandes „Thüringer Feuerwehren“, aus Mitgliedswehren des sächsischen Landesverbandes des Herzogtums Sachsen-Altenburg und der beiden reußischen Staaten, Greiz nimmt vorerst ein ablehnende Haltung ein
bis 1871 Die Freiwillige Feuerwehr Greiz wird Mitglied im Landes-Feuerwehr-Verband
16.08.1868 Gründung des „Thüringer Feuerwehrverbandes“ in Jena als Dachverband der Feuerwehren
Juni 1866 Die Freiwillige Feuerwehr erhält ihre erste eigene Saug-Druckspritze als Abprotzspritze mit Zubehör zum Preis von 355 Taler vom Greizer Gürtler- und Gelbgießermeister Friedrich Wilhelm Rohn
24.06.1863 24.06.1863 Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Turnsaal (zu dieser Zeit noch als Turnerfeuerwehr bezeichnet mit dem Status als provisorische Institution)
19.06.1863 Der Stadtrat bestätigt den Färbereibesitzer Friedrich Hermann Graupner jun., nach dessen freiwilligen Rücktritt als Feuerlöschdirektor, Kommandant der Turnerfeuerwehr und den Fabrikant E. Lorenz jun. als dessen Stellvertreter. Neuer Feuerdirektor wurde der Fabrikant Ferdinand Bauch
01.04.1863 Endfassung der Statuten der Freiwilligen Feuerwehr mit 49 Paragraphen nach Einarbeitung aller Änderungen
Juli 1862 Bestrebung von Greizer Turnern, die wegen ihrer körperlichen Gewandtheit Steigerkompanien bzw. Trupps bildeten, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen, Einreichung der ersten Statuten mit den Namen von 58 Gründungsmitgliedern
28.12.1852 Mit einer neuen Feuerlöschordnung wird die Brandbekämpfung nicht mehr durch Mitglieder der fürstlichen Landesregierung, sondern im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung der Stadt durch ein Direktorium geleitet
10.05.1823 Neue Feuerordnung von Heinrich XIX. erlassen mit nochmaliger Bekräftigung der Verbote gemäß der provisorischen Ordnung von 1804 sowie vorbeugende Kontrollen des Stadtrates mit den Essenkehrern, Anschaffung von Feuerlöschgeräten in jedem Haus (Eimer, Feuerpatsche, Leiter), Einsatz der Zünfte in einer Pflichtfeuerwehr und Durchführung von Brandschutzkontrollen
30.12.1804 Heinrich XIII. erlässt eine umfassende provisorische Feuerordnung mit strengen Vorgaben bezüglich der Bauweise bei der Wiedererrichtung von Gebäuden sowie von Feuerstätten, das Verbot von Schindeldächern u.a.m
20.09.1804 Erlass einer Verordnung über die Verhütung von Bränden
06.04.1802 06.04.1802 Größter Stadtbrand in der Greizer Geschichte 430 Gebäude werden durch das Feuer zerstört
1717 Neue Feuerlöschordnung mit Gründung einer Bürgerwehr (Wehrleute mit Gewehr und Seitengewehr ausgerüstet – 6 Mann aus jedem Stadtviertel)
29.11.1656 Erlass einer Feuerordnung, bei der die Zünfte wie Fleischer, Schneider, Schmiede usw. zum Löschdienst verpflichtet wurden, so u.a.Fleischer und Schneider jeweils 1 Spritze und 2 Eimer, Schmiede 2 Eimer, dazu wurden 3 Handspritzen und eine Kesselspritze angeschafft
08.10.1656 Heinrich V. beauftragt seinen Hofrat Berthold Murkard mit dem Rat und der Bürgerschaft eine gemeinsame Feuerordnung auszuarbeiten
03.04.1610 Großbrand, bei dem 78 von 99 Häusern vernichtet werden
1555 Weiterer großer Brand, von dem nichts überliefert ist
1540 Das Obere Schloss brennt durch Blitzschlag nieder
1494 Erster dokumentierter Brand, der 51 Häuser vernichtet
1359 Greiz wird erstmals urkundliche als Stadt erwähnt
1209 Erste urkundliche Erwähnung von Groytz (Greiz)